Umwelt

Wir bei Etex wollen ein aktiver Partner bei der Suche nach Lösungen sein. In unserem Bestreben, negative Auswirkungen zu verringern und positive Auswirkungen zu verstärken, prüfen wir, wo unsere Aktivitäten die größte Hebelwirkung entfalten können, um zu den Zielen für nachhaltige Entwicklung in Bezug auf die Umwelt beizutragen, wie z. B. zu Ziel 13 ""Klimapolitik"".
Für 2020 haben wir beschlossen, der Dekarbonisierung, einschließlich der Nutzung erneuerbarer Energien, sowie der Kreislaufwirtschaft Vorrang einzuräumen, wobei wir uns zunächst auf die Abfallwirtschaft konzentrieren.

Umstellung auf CO2-Neutralität

Wir unterstützen den europäischen "Green Deal" und seine Verpflichtung, bis spätestens 2050 einen Netto-Null-Emissionsausstoß zu erreichen. Während wir uns bemühen, ein aktiver Partner zu sein, der eng mit anderen Akteuren in unserer Wertschöpfungskette zusammenarbeitet, um Klimaprobleme anzugehen, untersuchen wir die wirkungsvollsten Möglichkeiten zur Reduzierung der CO₂-Emissionen in unserem eigenen Betrieb. Ein wichtiger Schritt in unserem Energiemanagement ist die Umstellung unserer Stromversorgung von nicht-erneuerbaren Quellen auf zertifizierte erneuerbare Quellen. Heute stammen 71,8 % unseres weltweit eingekauften Stroms aus erneuerbaren Quellen, während wir an allen unseren europäischen Standorten sowie in Chile bereits 100 % erreicht haben.

 

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% Ökostrom erzeugt und gekauft vs.
Gesamtstromverbrauch

 

Der Enthusiasmus unseres engagierten grünen Teams und unserer Kollegen, die für das Energiemanagement und die Kohlenstoffbuchhaltung zuständig sind, hat es uns ermöglicht, im Jahr 2020 überall in Europa und in Chile zu 100 % zertifizierten kohlenstofffreien und erneuerbaren Strom zu erzeugen. Darüber hinaus arbeiten wir aktiv an der Installation weiterer Photovoltaikanlagen auf unseren Werksgeländen.

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Alain Bourgeois,
Purchasing Category Manager Energy,
Etex Brüssel, Belgien

 

2020 CO₂-Emissionen

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Umfang 1

722.874,92
metrische Tonnen CO₂e

Direkte Bruttoemissionen aus der Nutzung von Energie in der Herstellung (Erdgas, flüssige Brennstoffe, Biomasse) und der Verwendung von Brennstoffen in unseren Fahrzeugen, die in Steinbrüchen und Anlagen betrieben werden. CO₂.

 

 

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Umfang 2

71.197,87
metrische Tonnen CO₂e

Brutto-Standort-basierte, energieindirekte CO₂-Emissionen aus zugekauftem Strom.

 

 

 

 

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Umfang 3

Indirekte Emissionen aus allen anderen Aktivitäten, z. B. ein- und ausgehende Transporte durch unsere Auftragnehmer, entstehende Abfälle, gekaufte Waren und Dienstleistungen sowie Pendelverkehr und Geschäftsreisen von Mitarbeitern.

Die Scope-3-Emissionen wurden 2020 nicht in das Monitoring von Etex einbezogen. 

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THG-Emissionsintensität - 
Scope 1 + 2

(Metrische Tonnen von CO₂e/t)

 

 

 

 

Wassermanagement

Wasser ist eine wichtige Ressource, die wir zum Beispiel in unseren Produktionsprozessen sowie zur Kühlung einsetzen. Im Jahr 2020 belief sich unsere Wasserentnahme auf 5.875,521 Megaliter. Der größte Teil des entnommenen Wassers verdunstet oder wird aufgrund des Kristallisationsprozesses einiger Rohstoffe in unsere Fertigprodukte eingebettet.

 

Unsere Standorte sind dazu angespornt, das Wasser zu recyceln und den Wasserabfluss zu reduzieren. Dazu gehört auch die Ableitung in Abwasser und Oberflächengewässer. Wir behandeln oder behandeln unser Abwasser vor der Entladung gemäß den lokalen Anforderungen. Gegebenenfalls überwachen wir die relevanten Abwässer-Parameter.

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Wasserentnahmeintensität

(Megaliter/t)

 

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Gesamtwasserabfluss
(Megaliter)

 

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Sorge um Biodiversität und Ökosysteme

Bergbauaktivitäten beispielsweise verändern wir unweigerlich das Land, das wir nutzen. Eine möglichst umfassende Wiederherstellung der Landschaft unmittelbar nach Beendigung der Bergbauaktivitäten in einem bestimmten Gebiet minimiert die Auswirkungen auf die Landschaft. Die abgeschlossenen Wiederherstellungen führen zu einem Null-Netto-Verlust an biologischer Vielfalt und in einigen Fällen sogar zu einem höheren Wert der biologischen Vielfalt im Vergleich zu dem Zeitpunkt, als wir die Konzessionen zur Nutzung des Landes erworben haben.

Wir arbeiten auch mit anderen Akteuren der Branche zusammen, um die von der Branche angewandten Methoden zur Behandlung des Themas Biodiversität zu verbessern. Darüber hinaus verfolgen wir globale Herausforderungen im Zusammenhang mit der biologischen Vielfalt, wie z. B. den Verlust der Bestäubung durch den Rückgang der Populationen bestäubender Insekten. Im Jahr 2020 haben wir elf Insektenhotels entworfen, die an ausgewählten Standorten in ganz Europa installiert wurden.